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Ausschreibung 01.07.2017


Allgemeines

Für künftige Ausgaben der Zeitschrift KoPra werden laufend Beiträge gesucht.
Dies können sein:
• wissenschaftliche Beiträge,
• Tagungsberichte,
• Buchbesprechungen,
• Urteile und Urteilsbesprechungen,
• informative Beiträge zur Rechtsentwicklung in den kontinentaleuropäischen Staaten,
aber auch
• gehaltvolle Leserbriefe.
Die Themen der Beiträge können die Autoren frei wählen. Sie sollten jedoch Bezug zum kontinentaleuropäischen Recht haben.

Insbesondere von Interesse sind:

• Beiträge zu den gemeinsamen Grundzügen des kontinentaleuropäischen Rechts in verschiedenen Rechtsgebieten und Staaten
• Beiträge über die Rechtsentwicklung in kontinentaleuropäischen Staaten
• Beiträge zu anderen Rechtskreisen, in denen insbesondere die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum kontinentaleuropäischen
Recht dargestellt werden
• Beiträge zur europäischen Rechtsgeschichte.

Die Veröffentlichung erfolgt in bosnischer, kroatischer, montenegrinische oder serbischer Sprache in lateinischer Schrift.

Zum abgegebenen Beitrag sollten fünf Schlüsselwörter sowie eine kurze Zusammenfassung (in der Regel bis 200 Wörter) abgegeben werden. Zusammenfassungen und Schlüsselwörter werden zusammen mit dem Beitrag in deutscher Sprache abgedruckt.

Außerdem sollte sich am Ende des Beitrags ein Literaturverzeichnis befinden, das sämtliche in der Arbeit zitierten Aufsätze und Bücher in alphabetischer Reihenfolge enthält. Gerichtsentscheidungen und Gesetze werden in das Literaturverzeichnis nicht aufgenommen.

Im Literaturverzeichnis erfolgt ein vollständiges Zitat des benutzten Werks.

Es sind aufzunehmen:
• Kommentare, Lehrbücher, Monographien (jeweils Verfasser mit Name und Vorname, der Titel des Werkes, die Auflage, der Erscheinungsort
und das Erscheinungsjahr),
• Beiträge aus Sammelwerken (Verfasser, Titel des Beitrages, Titel des Sammelwerks, Herausgeber mit Name und Vorname, Erscheinungsort
und Erscheinungsdatum)
sowie
• Aufsätze (Verfasser, Titel, Fundstelle mit Seitenzahl vom Anfang des Aufsatzes sowie dem Hinweis f oder ff).

Dem Beitrag ist ein kurzer Lebenslauf (eine Seite) beizufügen, aus dem sich die Ausbildung, der berufliche Werdegang des Autors sowie gegebenenfalls
eine Liste der bisherigen Publikationen ergeben.

Um ein hohes Niveau der in der Zeitschrift erscheinenden wissenschaftlichen Aufsätze zu gewährleisten, werden diese von zwei Fachleuten aus dem
betreffenden Rechtsgebiet unabhängig voneinander anonym rezensiert (double blind review). Davon ausgenommen sind übersetzte Aufsätze, die bereits in einer anderen Sprache erschienen sind.

Über die Veröffentlichung sonstiger Beiträge wie Veranstaltungsberichte, Buchbesprechungen, Urteilsbesprechungen und Ähnliches entscheidet allein die
Redaktion.

Sämtliche Texte sind als Worddokument, Arial 11 mit 1,5 zeiligem Zeilenabstand einzureichen.

Rechtliche Hinweise

Die Autoren sind selbst für den Inhalt ihrer Beiträge verantwortlich. Sie treten der KoPra die Rechte zur Veröffentlichung und eventuellen Übersetzung der
Beiträge in einer der vorstehend genannten Sprachen in Druckform und in elektronischer Form im Internet ab. Die veröffentlichten Beiträge können die
Autoren nach Ablauf eines Jahres nach Erstveröffentlichung in der KoPra in anderen Publikationen in gedruckter oder elektronischer Form mit Angabe der
Quelle der Erstveröffentlichung publizieren.

Die Autoren akzeptieren durch die Einreichung des Manuskriptes alle oben angegebenen Bedingungen. Darüber hinaus garantieren sie, dass der Beitrag
nicht in der abgegebenen oder in einer ähnlichen Fassung anderweitig veröffentlicht wurde und keine Rechte Dritter daran bestehen.

Hinweise zur Zitierweise

(Die nachfolgenden Hinweise folgen im Wesentlichen dem “Merkblatt zur richtigen Zitierweise in rechtswissenschaftlichen Arbeiten” von Prof. Dr. Götz Schulze, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, das in deutscher Sprache im Internet unter https://www.jura.uni-hamburg.de/media/ueber-die-fakultaet/personen/mankowski-peter/zitierweise.pdf zu finden ist.)

Allgemeines

Richtiges Zitieren ist eine Grundvoraussetzung der wissenschaftlichen Arbeitsweise. Es dient insbesondere dazu:
• behauptete Tatsachen zu belegen,
• dem Leser das möglichst einfache Auffinden der Originalquellen zu ermöglichen
sowie
• eigene von fremden Argumenten und Thesen zu unterscheiden.
Der letzte Punkt ist in Zeiten, in denen Plagiate auch im wissenschaftlichen Bereich ein zunehmendes Problem darstellen, von herausragender Bedeutung.

Zitierregeln

Grundsätze der Zitierweise

Quellen werden die ganze Arbeit über einheitlich zitiert.
Ein Zitat wird in der Arbeit immer aus derselben Quelle zitiert. Eine Gerichtsentscheidung, die in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht wurde, wird
immer anhand ein und derselben Zeitschrift zitiert. Nicht notwendig ist es, in diesen Fällen auch die Parallelfundstellen anzugeben.

Zur Vereinfachung der Lektüre sind Fußnoten am Ende jeder Seite und nicht als Endnoten am Ende des gesamten Textes zu verwenden.

Fußnoten nach einem Wort innerhalb eines Satzes belegen nur dieses Wort.

Fußnoten nach einem (Halb-)Satz beziehen sich auf den Quellennachweis für den gesamten Sinn des (Halb-)Satzes.

Verweise in einer Fußnoten auf eine vorherige Fußnote müssen möglichst exakt sein (also nicht: “s.o.”,sondern “s.o. Ziff. A. I 1 b)“.

Gedanken, Ansichten und Argumente, anderer/Darstellung und Zitate

Gedanken, Ansichten und Argumente, die von anderen Autoren stammen, werden grundsätzlich mit eigenen Worten wiedergegeben. Eine wörtliche Wiedergabe eines Zitats sollte nur dann erfolgen, wenn die übernommene Aussage in besonderer Weise treffend formuliert.

Wörtliche Zitate sind als solche zu kennzeichnen und in Anführungszeichen zu setzen. Ebenso muss die Wiedergabe buchstaben- und zeichengetreu erfolgen. Auslassungen sind durch [...] zu kennzeichnen.

Hervorhebungen oder sprachliche Einfügungen durch den Bearbeiter müssen als solche gekennzeichnet werden, beispielsweise in einer Fußnote oder in
einer eckigen Klammer.

Nicht notwendig ist es, in diesen Fällen auch die Parallelfundstellen anzugeben.

Zitierfähige Quellen

Alle veröffentlichten Quellen sind grundsätzlich zitierfähig.

Die genaue Fundstelle des Zitats ist anzugeben. Zuerst ist die erste Seite des Urteils oder Aufsatzes anzugeben, dann die konkrete Fundstelle unter Angabe von Seite oder Randnummer, etc.

Beispiel: für Gerichtsentscheidungen: BGH KoPra 2017, S. 65f

Zitierregeln für unterschiedliche Quellen

Gesetze

Ergibt sich eine Aussage bereits aus dem Gesetzestext, ist nur das Gesetz zu zitieren.

Wird das Gesetz seltener verwendet, ist die Fundstelle, also z.B. das Bundesgesetzblat anzugeben.

Gesetze werden so präzise wie möglich zitiert. Genau anzugeben sind also Absätze, Sätze und Halbsätze sowie Nummern, Ziffern und Spiegelstriche und schließlich Alternativen, Varianten oder Fälle zum Beispiel innerhalb eines Satzes.
Beispiel: § 812 I 1 2. Alt. BGB

Rechtsliteratur

Da die vollständigen Angaben zur zitierter Rechtsliteratur im Literaturverzeichnis enthalten sind, können die diesbezüglichen Nachweise in den Fußnoten
in abgekürzter Form erfolgen.

Diese abgekürzte Form enthält:
• den Name des Autors in kursiver Schrift
• die Abkürzung der Zeitschrift (zB: NPR,NJW, KoPRa),
• die Seitenzahl, mit der der Aufsatz beginnt,
• die Seitenzahl der konkreten Fundstelle des Zitats
• wenn mehrere Arbeiten eines Autors zitiert werden, auch eine kurze Bezeichnung, die eine eindeutige Zuordnung erlaubt (Beispiel: Medicus, Arzthaftungsrecht NJW,971, S. 118ff, dort 120).

Aufsätze oder Entscheidungen, die im Internet veröffentlicht sind, werden unter Angabe der Internet-Adresse zitiert, unter der das Dokument abgerufen oder heruntergeladen werden kann. Ferner sollte das Datum des eigenen Abrufs erfasst werden. Dokumente, deren Seitenzahlen sich durch einen Ausdruck nicht verändern (etwa pdf-Format), sollten nach Seitenzahl, andernfalls nach Gliederungsparagraphen, zitiert werden.

Arbeiten aus ausländischer Literatur
Zitate zu einer ausländischen Rechtsordnung können auch nach den dort üblichen Zitierregeln erfolgen.

Einreichung von Manuskripten
Manuskripte sind an die E-Mail puerner@irz.de einzureichen.